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    <title>Mindblow : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>Gentle</dc:publisher>
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    <dc:date>2008-02-04T07:34:43Z</dc:date>
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    <title>Mindblow</title>
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  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#4673078">
    <title>Grundlegendes</title>
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    <description>Sers Tobi, Tanzschulandi spricht :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab mir diesen Eintrag interessiert durchgelesen und würd dir mal gerne einen interessanten Gedanken vorlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sagst das wir als Menschen Egoisten sind, und du kritisierst diesen Zustand, da du behauptest, dass aus diesem Zustand das Übel der Welt entsteht, soziale Ungerechtigkeit, Krieg, Hunger etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt wo ich einhaken und kritisieren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die Menschen Egoisten sind hat nichts damit zu tun, dass die Welt sich in diesem Zustand befindet, da auch der größte Weltverbesserer, jeder quasi Heilige, jeder Märtyrer auch nur rein aus Egoismus handelt. Er handelt deswegen so, weil er aufgrund seiner Weltanschauung und seinem Weltbild einfach eine andere Handlung nicht mit sich selbst vereinbaren könnte und dadurch kein glückliches Leben führen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend sind Leute, die andere abwertend als Egoisten bezeichnen nichts anderes als ignorant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach sind Leute, die die Welt in dieser extremen Form verbessern wollen sogar in noch konsequenterer Art und Weise egoistisch als Leute die passiv in ihrer eigenen, kleinen Welt leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!</description>
    <dc:creator>Andi (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Andi (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-04T07:34:43Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/3011786/#4635627">
    <title>Gründe?</title>
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    <description>Genau das wonach niemand fragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund für Computersucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist einer der Gründe, warum Kids Computersüchtig werden der fehlende soziale Familienaspekt? Dadurch dass Lebensmittel etc. immer teurer werden, müssen die Eltern schwer schuften um den Lebensstandart der Familie zu erhalten dadurch haben sie keine Lust oder Zeit sich mit ihren Kids zu beschäftigen. Die suchen sich die Aufmerksamkeit im I-net oder schlagen ihre Zeit mit Computerspielen tot...</description>
    <dc:creator>Merlin (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Merlin (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-21T18:04:40Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/3011786/#4284210">
    <title>Give a boy a gun!</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/3011786/#4284210</link>
    <description>Ich als langjähriger Zocker, habe mittlerweile aufgehört solche Spiele zu spielen. Interessant nur, das sich im sozialen Umfeld nichts  geändert hat.  Was nicht heißen soll das ich irgendein Loser bin, der den ganzen lieben langen Tag nichts besseres zu Tun hat als irgendwelche Shooter zu spielen und sein natürliches Umfeld total zu ignorieren! Nein ich habe eigentlich immer eine schöne Zeit verbracht und zwar in Onlinespielen, wie z.B. &quot;CounterStrike&quot; ganze 4 Stunden pro Tag.&lt;br /&gt;
Aber bin ich ein Amokläufer geworden? Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So jetzt hab mich genug darüber ausgelassen, denn eigentlich geht es nicht um die &quot;Killerspiele&quot; (Das Wort steht nicht im Duden, daher im Anführungsstriche gesetzt. Unglaublich aber war, jedes mal wenn die Journalisten dieses Wort benutzen, machen sie einen Rechtschreibfehler und das ohne darauf hinzuweisen oder es in Anführungsstriche zu schreiben. Solche Leute nehme ich gar nicht erst ernst, da die für mich nur ungebildete Besserwisser sind.) oder deren Verbot, sondern einzig und allein darum, das die Medien und damit meine ich auch den Staat, von ihrem eigentlichen Versagen gegenüber der Gesellschaft ablenken wollen um die Tatsache zu vertuschen, das sie meinetwegen den Amokläufer in Erfurt nicht aufhalten konnte. Denn eigentlich muss man sich zuerst fragen, warum ist ein Mensch so verzweifelt, das er keinen anderen Weg mehr sieht, als die Menschen umzubringen, die ihm solches Leid zugefügt haben umzubringen und dann, weil er mit dieser Last nicht mehr länger leben kann sich selber das leben zu nehmen. (Ich finde die Bezeichnung &quot;[...] richten sich anschließend selbst.&quot; finde ich äußerst unpassend gewählt, denn wenn er sich richten würde, würde er sich mit seinem Suizid selbst bestrafen, und das tut er nicht.)&lt;br /&gt;
Nun muss man sich fragen, was die Menschen ihm angetan haben, das er sie unbedingt mit nehmen möchte? Die Antwort lautet &quot;Mobbing&quot;. Früher als hänseln bekannt, wird es heutzutage immer noch täglich an jeder Schule in (fast) jeder Klasse praktiziert und Lehrer sehen zum Teil tatenlos zu oder werden selbst zum Opfer. Ich muss zugeben das ich früher und zeitweise auch immer noch an solchen Dingen teilnehme. Es gibt mehrere Gründe,&lt;br /&gt;
erstens, hat dieser Schüler acht von uns verpetzt,&lt;br /&gt;
zweitens, der Gruppenzwang&lt;br /&gt;
und dritten, aber nur in sozialen Brennpunkten vorkommenden Probleme (Stress, Frust, Wut, Aggressionen und weitere), die von zu Haus mitgebracht werden und in der Schule ausgelassen werden. Wie und wo jedoch, kommen diese Schwierigkeiten/Probleme her bzw. entstanden? Von Computerspielen, kleinen zum einem Bild verdichtete bunte Quadrate, nach einem Klick durch die linke Maustaste einen andere Farbe annehmen? Ich sage nein! Denn ich frage sie/euch, wie ist es jeden Tag morgens eine Stunde früher aufzustehen, um die Geschwister zu wecken und ihnen etwas zum frühstück zu machen, weil die Eltern arbeiten müssen, oder weil sie nicht mehr wissen, wie sie die Familie über die Runden bringen sollen und verzweifeln? Wird man da nicht bekloppt? Ich weiß es nicht, doch es gibt sicherlich noch viele andere individuelle Probleme die zu diesem &quot;betragen&quot; in der Schule führen. Wie kann der Stadt, nun aber dafür sorgen, das es diese sozialen Probleme nicht mehr gibt? Und ich weiß es wieder nicht, und nicht deswegen unterstelle ich dem Staat dasselbige Nichtwissen, sondern wegen der Propaganda &quot;Killerspiele&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe hier nun viel über meine Enttäuschung gegenüber Staat geschrieben und bin dabei vielleicht zusehr vom Thema abgekommen, mir fallen auch noch viele weitere Punkte ein die ich hier erklären möchte, doch dies würde einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen nur eins möchte ich noch den Leuten ans Herz legen, die in Wikipedia das Wort &quot;Killerspiele&quot; als ein im Duden stehenden Wort bezeichnen und Spiele als &quot;Killerspiele&quot;, von deren Inhalt ich mir ziemlich sicher bin, das man dort aus Aliens schießt (Quake *hust*, Amoklauf - schieß auf kleine Kinder *röchel*). Ansonsten fällt mir immer mehr zu diesem Thema ein und ich danke dem Autor dieser Seite, das er mir und vielen anderen die Möglichkeit bietet ihre Meinung zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MfG Granner, 15 Jahre, Deutschland und meine HP ist momentan offline deswegen wird es erwas dauern bis ihr die besuch könnt, ich hab übrigens dort nen längeren Artilkel zu diesem Thema verfasst, der Allerdings noch umfangreicher als der hier is...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich es vergesse so im Jahre 1930 wurde das Radio als ein gefährliches Gerät für Kinder verkauft, weil sie davon Aggressiv würden, das gleiche beim Fernseher. Darüber lacht man heute teilweise noch,aber wenn man Menschen fragt, die zu dieser Zeit gelebt haben werden euch einiges darüber erzählen können.&lt;br /&gt;
Ich denke wir sind heutzutage in einer Welt, wo die Idee des Computer zu einem nicht verzichtbaren Alltagsgegenstand geworden ist, der Senioren Lebensmitteleinkäufe erledigen lässt und andere auf Knopfdruck eine Nachricht zu kommen lässt. Wer das noch nicht bemerkt hat, ist, und das meine ich nicht beleidigt sonder todernst, anscheinend nicht in der Lage die Tatsachen zu erblicken die vor ihm gerade dank eines Beamers an die Wand geworfen werden. Gerade was manche Politiker angeht... aber das ist ein anderes Thema.</description>
    <dc:creator>Granner (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Granner (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-22T19:37:45Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3773532">
    <title>kollektive Intelligenz</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3773532</link>
    <description>Kollektive Intelligenz ist in der Tat ein sehr interessantes Thema. Im Grude genommen beschreibt sie, wie die einzelnen Individuen in der Gruppe, also im Kollektiv, zusammen handeln. Eine Ameise ist primitiv, eine Ameisenkolonie vollbringt &quot;Wunder&quot;. Das gleiche haben Forschungen auch beim Menschen gezeigt: Im Kollektiv haben sie eine weitaus größere Leistung gezeigt, als jeder allein. Natürlich alles relativ gesehen. Die Forschung spricht vom Sogenannten &quot;Metamensch&quot; (Quelle: Spiegel &quot;Der Metamensch&quot;).&lt;br /&gt;
Auch in der Technologieforschung wird das Prinzip der kollektive Intelligenz verwendet. Kleine Roboter, die sich nur fortbewegen und in verschiedenen Farben leuchten können, schaffen es so, ganze Gegenstände zu bewegen, sich aufzureihen etc. Je mehr Roboter es sind, desto schneller und effektiver wird die Aufgabe gelöst.&lt;br /&gt;
.eraemaajaervi</description>
    <dc:creator>Eraemaajaervi (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Eraemaajaervi (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-27T15:26:26Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911298/#3284341">
    <title>Interessant!</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911298/#3284341</link>
    <description>Danke für die Info. Regt an, wieder mal was neues zu schreiben ... muss jetzt nur noch die richtigen Worte finden :)</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-05T23:38:41Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911298/#3282497">
    <title>Nachdenken</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911298/#3282497</link>
    <description>Wenn Nachdenken wirklich mit dem Leben was zu tun hat, dann sicherlich im Tagebuch. So hat bloggen und Nachdenken immer was miteinander zu tun. Bloggen hat etwas prozesshaftes, statische Präsentationen dagegen gehören zur klassischen Homepage</description>
    <dc:creator>Michael (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Michael (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-05T16:59:46Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911298/#3241910">
    <title>hallo</title>
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    <description>Ich habe hier &lt;a href=&quot;http://www.allsydneyhotels.org/hotel/countries/catal_hotels.php?status=4&quot;&gt; lustige und spannende Aussprüche&lt;/a&gt; gefunden.</description>
    <dc:creator>Igelborste</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Igelborste</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-27T10:15:14Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3234145">
    <title>Unendlich verstrickt</title>
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    <description>Hop, kann ich voll verstehen. Irgendwie endet man in einer Endlosschleife, und solche Fragen sind teilweise so irrsinnig, dass man  das Nachdenken über sie vielleicht wegen der hohen Sinnfreiheit lassen sollte :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-25T14:21:10Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3229552">
    <title>Da stimme ich dir zu, ob Realität reel ist, hängt davon ab, was man als reel definiert,...</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3229552</link>
    <description>Da stimme ich dir zu, ob Realität reel ist, hängt davon ab, was man als reel definiert, was dann schon wieder absurd ist, weil wir dann etwas dadurch beweisen, dass wir es einfach als wahr definieren (ganz wie in mathe: 1=1 weil 1=1, mit Beweisen hat das nichts zu tun). Und ich muss auch zugeben, ich hab mich vertippt, Sartre´s Definition war &quot;Sein ist wahrgenommen werden können&quot;, damit auch der Stuhl existieren darf, den wir gerade nicht sehen. Letztendlich kommts aber wirklich darauf an, was man als &quot;existent&quot; definiert. Ob eine simulierte (oder geträumte), aber Selbstbewusstsein habende Intelligenz auch &quot;wirklich&quot; ist, und wodurch man so eine &quot;starke&quot; KI von einer &quot;schwachen&quot; KI unterscheiden würde, wenn es sie gäbe, ist eine der vielen Fragen, die irgendwann mal auf uns zukommen und verdammt heikel sind.&lt;br /&gt;
Denn wenn es &quot;menschliche&quot; KIs gäbe, müssten sie ja eigentlich Bürgerrechte bekommen, ansonsten versklaven wir empfindungsfähige, intelligente Wesen, andererseits wäre es herrlich bescheuert, wenn es technisch möglich wäre, dass ich mir 16000000 treue Wähler programmiere, die absolute Mehrheit im Bundestag gewinne und mich zum uneingeschränkten Herrscher wählen lasse. Wo also die Grenze liegt, muss irgendwann definiert werden, ist aber eigentlich unmöglich.</description>
    <dc:creator>Ray Tski (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Ray Tski (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-24T17:02:05Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3183461">
    <title>Definition und Schleifen</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3183461</link>
    <description>Wow, was für ein Text. Du scheinst dich tatsächlich für &quot;den Kram&quot; zu interessieren, denn ich habe bisher keinen der Namen (bis auf Descartes, Sartre und Heidegger) gehört ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinen Ansatz finde ich sehr interessant.. :)&lt;br /&gt;
Weißt du, die Definition von Existenz ist auch das, was mir die größten Schwierigkeiten. Für mich ist es ein Wort, das man nicht wirklich definieren kann, ohne einen bestimmten Aspekt auszulassen.&lt;br /&gt;
Ähnlich wäre der Versuch, Liebe zu definieren: Es gibt das Wort zwar und es gibt eine bestimmte Bedeutung - das aber, was es tatsächlich ist, kann man nur fühlen, nicht in Worten ausdrücken.&lt;br /&gt;
Wenn wir nun sagen, &quot;Existenz = wahrgenommen werden&quot;, dann heißt das doch, dass alles um uns herum auch existieren muss, nicht? Was im Sinne eines Traumes oder einer Matrix aber nicht wäre... lediglich Neuronenfeuer oder Bits und Bytes.&lt;br /&gt;
Ich denke, Existenz kann man durch so etwas nicht festlegen, denn für mich wäre es fragwürdig, wo die Grenze zu ziehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Descartes begründet &quot;Ich denke, also bin ich&quot; durch den Zweifel an all seinen 5 Sinnen - Sehen, Riechen, Hören, Fühlen und Schmecken. Wenn ich diese Sinne aber anzweifle, dann muss meine Umwelt (z.B. ein Tisch) gar nicht existent sein, er könnte ja auch eine Sinnestäuschung sein.&lt;br /&gt;
Wenn nun unser Gefühl von Existenz getäuscht, nicht echt ist - dann wäre es für mich keine Existenz mehr, eher ein Zustand, der von außen kontrolliert wird.&lt;br /&gt;
Im Endeffekt denke ich, ist es nicht wissenschaftlich, die eigene Existenz beweisen zu wollen - das geht über jegliche Wissenschaft hinaus.. das einzige, was mir sinnvoll erscheint, ist, in die eigene Existenz und Realität zu vertrauen - man könnte sagen, daran &quot;glauben&quot;, dass man existiert. &lt;br /&gt;
Mir fällt gerade die Verbindung zum Gottesbeweis/Gegenbeweis auf - auch hier ist es nicht möglich, eine Beweisführung zu machen, da das, was zu beweisen ist, über unseren Horizont hinaus geht, unbegreiflich wäre - und das müsste doch auch für das Sein gelten, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den letzten Ansatz (aus der Postmoderne) finde ich höchst interessant. Genialer Gedankengang, und hört sich auch genauso plausibel an... würde sowohl in einer existenten als auch in einer nicht-existenten (geträumten) Welt passen.&lt;br /&gt;
Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-14T19:08:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3176420">
    <title>Mal ein phänomenologischer und ein  vulgär postmoderner Versuch</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3176420</link>
    <description>Ich muss zugeben, dass ich eher Ava´s Standpunkt zustimme. Von dem wurd ich ja auch auf diese Seite aufmerksam gemacht. ^^ &lt;br /&gt;
Aber zurück zum ernst:&lt;br /&gt;
Ich finde, deine Ausführungen machen recht gut die Unsicherheit des &quot;wie&quot;, die unsicherheit menschlicher wie gegenständlicher Essenz, deutlich. Jedoch sehe ich diese von der Existenz losgelöst.&lt;br /&gt;
Um also Descartes Gedankengang mal pseudo-existentialistisch nachzuzeichnen:&lt;br /&gt;
Um Existenz nachweisen zu können, müssen wir zunächst definieren, was Existenz heißt. Am einleuchtendsten erscheint hier (mit einer Einschränkung, die gleich noch dazu kommt), Heideggers &quot;esse est percipi&quot; (sein heißt wahrgenommen werden), erweitert von Sartre zu &quot;esse est posse percipi&quot; - sein heißt wahrgenommen werden. Denn egal, welche Szenarien ich mir auch ausmale: Es ist absolut keine Möglichkeit vorstellbar, wonach es für das, was ich sehe, überhaupt keinen Grund gibt. &lt;br /&gt;
Hier kommt dann die Einschränkung dazu: natürlich ist nicht alles Gold was glänzt, ergo muss nicht alles so sein, wie es scheint. Aber das ist ja die Essenz, uns geht es um die Existenz, das heißt, egal, ob der Stuhl vor mir ein &quot;echter&quot; Stuhl oder eine Simulation einer Matrix oder das Produkt eines Traums ist, irgendwas ist er. Er existiert also, auch wenn ich mir nicht sicher sein kann, was er ist.&lt;br /&gt;
Nun kommen wir zur Existenz von mir: wenn sein wahrgenommen werden können heißt, mache ich das Sein ja direkt von mir abhängig: Nur was &quot;wahrnehmbar&quot; ist in dem Sinne, dass ich es auf die eine oder andere Art wahrnehmen könnte, wird als existent akzeptiert. was sagt aber, dass ich bin?&lt;br /&gt;
Meine Existenz von irgendetwas anderem als mir Abhängig zu machen, macht das bisher gesagte wieder sinnlos, ich muss mich also wahrnehmen, wie ich wahrnehme. Was jetzt natürlich nicht als Endlosschleife alla &quot;ich sehe, wie ich sehe, wie ich sehe...&quot; gedacht werden kann. Dennoch: ich nehme wahr, dass ich wahrnehme, ergo bin ich, denn mein denken ist wahrnehmbar. Ich weiß jetzt immer noch nicht, ob ich eine selbstbewusste KI, ein Träumer oder sonstwas bin, meine Essenz ist mir nämlich nicht sehr zugänglich, dafür weiß ich aber immerhin, dass ich irgendwie existiere.&lt;br /&gt;
Hier setzt dann übrigens der interessante Teil von Sartre an: Wenn ich gleichzeitig mein eigener Betrachter bin, also mein eigener Existenzgrund bin, gibt es in meinem eigenen Sein einen interessanten Unterschied &quot;zwischen mir&quot;, dass, was in der Postmoderne manchmal Differänz genannt wird (also eine Differenz mit sich selbst). Ich bin also, was ich nicht bin - Betrachter und Betrachtetes auf einmal, eben das, was das Wort &quot;Selbstbewusst&quot; ausdrückt. Aus diesem Unterschied zwischen dem Wahrnehmenden und sich selbst leitet Sartre dann die Freiheit des Bewusstseins ab: Ich bin, meine Essenz, genauso wie die Gestalt, die ich der Welt gebe, ist aber noch unentschieden. (Viel komplizierter wirds dann mit der Existenz der anderen, bin aber zu faul, das jetzt auch noch außeinanderzupflücken).&lt;br /&gt;
Um dann auch mal auf das bisschen an Postmoderne, dass ich weiß, zurückzukommen, könnte man auch Deleuze und Guattari´s Konzept des All-Einen anführen: Die stellen einfach alles auf die Ebene &quot;virtuell&quot;, also fast existierend, und zu dieser Ebene zählt dann das Bewusstsein: etwas, das sich realisieren will (in Form von Wünschen, Bedürfnissen etc.). Realität ist dann nur die Summe (oder besser: Emergenz, also mehr als nur die Summe der Teile) der Zusammenwirkenden, sich realisieren wollenden Virtualitäten. In diesem Konzept gibt es dann keine Negation im Sinne von &quot;es ist nicht&quot;, sondern nur noch Differänz. Ein Tisch ist also nur ein Tisch, weil ich ihn als Tisch wahrnehme, er sich mir als Tisch realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall aber danke für die tolle Page, werd mir auch mal den Rest der Page ansehen, ich mag den ganzen philosophischen Kram.</description>
    <dc:creator>RayTski (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 RayTski (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-12T15:26:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3163326">
    <title>Über die Frage des Seins</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3163326</link>
    <description>Hi Ava,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
danke für die schöne Antwort. Du gehst ja schon auf den Kern der Frage ein, ob man die Existenz durch Denken beweisen kann. Nun, wenn Descarte an allen seinen Sinnen zweifelt und daraus folgert, dass er durch seinen Zweifel/Denken existiert,&lt;br /&gt;
dann würde das implizieren, dass das Denken kein Sinn ist, oder etwas übernatürliches. Das fällt uns Menschen leicht zu sagen, weil wir nichts größeres oder beeindruckenderes kennen als das Denken (manche stellen vielleicht auch den Glauben an die höchste Stelle ;) ). Wenn nun das Nachdenken aber etwas ganz primitives in einem übergeordneten System ist und für die Wesen (wie auch immer) von dort so wie für uns die Verdauung eines Einzellers ist, dann verliert das Denken rein theoretisch einiges an seiner Übernatürlichkeit.&lt;br /&gt;
Wenn nun alles tatsächlich eine Simulation, sagen wir, eine Matrix ist, dann existieren wir nur nach unserem Verständnis, wir existieren in unserem geschlossenen System, aber nicht in dem übergeordneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin aber froh darüber, dass das sehr spekulativ ist, für mich ist Existenz real.&lt;br /&gt;
Aber sicher nicht durch das Denken beweisbar, durch nichts beweisbar -&lt;br /&gt;
fühlbar, durch das Gefühl des Seins, das gefühl der Existenz. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-09T18:55:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3159568">
    <title>Schöne Seite. Ich finde es toll von dir,&lt;br /&gt;
dass du dir Gedanken über dein...</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3159568</link>
    <description>Schöne Seite. Ich finde es toll von dir,&lt;br /&gt;
dass du dir Gedanken über dein Leben machst&lt;br /&gt;
und mit anderen über sie diskutierst. &lt;br /&gt;
Nun aber zu meinem eigentlichen Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sagst mit deinem Text, dass Descartes&lt;br /&gt;
mit seinem Ausspruch &quot;Ich denke, also bin ich.&quot;&lt;br /&gt;
möglicherweise nicht recht hat und zeigst &lt;br /&gt;
Fälle/Situationen in denen er nicht recht &lt;br /&gt;
haben kann. Ich meinerseits glaube daran, &lt;br /&gt;
dass die eigene Existenz durch Denken belegbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Existenz bedeutet ja Bestehen, Dasein. &lt;br /&gt;
Wenn ich es richtig verstanden habe Zweifelt&lt;br /&gt;
Descartes an allen Sinnen die er hat, da &lt;br /&gt;
diese ihn täuschen können und er damit nicht die &lt;br /&gt;
Realität erfassen kann (sagst du ja auch).&lt;br /&gt;
Nur weil er Zweifelt erkennt er, dass er &lt;br /&gt;
als Denker existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den von dir vorgeschlagene Träumer finde ich&lt;br /&gt;
wie soll ich sagen hmmm etwas schwer begreifbar.&lt;br /&gt;
wenn ich an Träumer denke, denke ich immer gleich an&lt;br /&gt;
Traum. Dein Träumer kommt mir eher wie Gott&lt;br /&gt;
vor. &lt;br /&gt;
Aber egal im Prinzip ist es nicht anders&lt;br /&gt;
wie ein Computerprogramm, eine simulierte &lt;br /&gt;
Realität. Aber selbst wenn ich nur simuliert&lt;br /&gt;
bin existiere ich irgendwo auf einem Speicher&lt;br /&gt;
als Daten, die mich ausmachen, genauso wie &lt;br /&gt;
ich im Gehirn des Träumers existiere.&lt;br /&gt;
Klar ich bin in dieser Welt nicht greifbar.&lt;br /&gt;
Ich könnte sie nie betreten oder meine eigene&lt;br /&gt;
verlassen, aber ich habe die Fähigkeit zu Handeln,&lt;br /&gt;
zu Denken und das macht doch Existenz aus finde ich.&lt;br /&gt;
In dem Fall ist es an sich egal ab das Denken echt&lt;br /&gt;
ist oder ob es simuliert  ist. Irgendetwas regt deinen Denkprozess an, das existieren muss und du existierst als Folge daraus als Teil von ihm.&lt;br /&gt;
(Jetzt kommt mir der freie Wille und KI in den Sinn,  &lt;br /&gt;
aber das ist ein zu weites Feld ^^) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hingegen der Geist beschränkt ist da&lt;br /&gt;
kann ich dir nur zustimmen&lt;br /&gt;
(Vor allem weil ich und wahrscheinlich viele&lt;br /&gt;
andere auch seit geraumer Zeit versuchen sich&lt;br /&gt;
Quanten und so Krimskrams vorzustellen).</description>
    <dc:creator>Ava (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Ava (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-08T22:11:53Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3141621">
    <title>Das Kollektiv aus dem Ameisenbau</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3141621</link>
    <description>Hmhm, von kollektiver Intelligenz hab ich noch nicht gehört. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun die kollektive Intelligenz eines Ameisenvolkes einen Affen übertreffen kann, wärs ja schön und gut, solange er ein einzelgänger ist. Aber da Affen in Rudeln leben, sind solche Vergleiche glaube ich, eher rein theoretisch und ne Spielerei im Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher ist aber, dass Intelligenzforschung noch sehr jung ist, da gebe ich dir absolut recht. :)</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-04T17:33:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3138403">
    <title>kleine Theorie über kollegtive Intelligenz</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3138403</link>
    <description>Eine interessante Intelligenzform ist auch die kollegtive Intelligenz. &lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte diese die unsre ja übersteigen. Schon mal daran gedacht? Zum Beispiel die kollegtive Intelligenz eines Ameisenvolkes wird mit der eines Schimpansen gleichgestellt. Wenn man nun die soziale oder logische Intelligenz von einer Ameise minimal steigern würde, wäre dies in extremen Ausmaß im Volk zu bemerken. Könnte diese dann vielleicht die unsre überschreiten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, dass die Forschung im Bereich Intelligenz noch in den Kinderschuhen steckt und wird sicher noch manch wissenschaftliche Wunder hervorbringen. Aber dieses Gebiet scheint wieder in den Vordergrund zu rücken, vorallem auch durch die künstliche Intelligenz.</description>
    <dc:creator>Zeitgeist (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Zeitgeist (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-03T23:12:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3137347">
    <title>korrekt!</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3137347</link>
    <description>Ich spreche von sozialer und logischer Intelligenz. Nicht unbedingt das, was wir als IQ zu bezeichnen vermögen, &lt;br /&gt;
sondern allgemein intelligentem Handeln, Erfindungsreichtum, Sprachvermögen, Gehirnleistung (diese hat übrigens kaum etwas mit Gehirnvolumen zu tun).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ... der Verhaltensintelligenz, vielleicht bringt dich auch Wikipedia  weiter: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-03T18:03:46Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3137343">
    <title>Richtig. bedingt.</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3137343</link>
    <description>Hallo Zeitgeist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du hast recht, viele Tiere geben ihr Wissen zur Nahrungsbeschaffung oder ihr Verhalten an ihre Nachkommen weiter - zu nennen wäre da z.B. ein Experiment mit bestimmten Affen, die über etwa 20 Jahre hinweg sich selbst lernten, Früchte immer zu waschen, bevor sie es aßen. Die Idee hatte ein Weibchen, und mit der Zeit hatten es die übrigen Tiere auch gelernt.&lt;br /&gt;
Diese &quot;gesellschaftlichen&quot; Eigenschaften sind aber sogar bei Affen - hochintelligenten Tieren - sehr primitiv. Wir Menschenhingegen haben ein weit schnelleres und komplexeres System der Erfahrungsweitergabe. Ein Wolf wird nie eine Steinschleuder oder ein Zahlensystem erfinden, das er weitergeben muss - seine Nachfahren müssen eben nur relativ primitive Dinge lernen, die teilweise auch angeboren sind, Beispiel Jagdinstinkt. Beim Menschen allerdings stecken 8000 Jahre Hochkultur und 2,5 Mio Jahre Steinzeit im Erfahrungsschatz, der sich ständig erweitert - und dieser macht unsere hohe Entwicklung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-03T18:00:43Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#3137319">
    <title>Erklärung</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#3137319</link>
    <description>Danke für deine kritischen Worte, ich werde genauer drauf eingehen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, was ich mit dem Krieg andeuten wollte: Wir Europäer sind eine gesegnete Generation, wir haben lange nichts schrecklliches mehr direkt mitbekommen. Morde, Vergewaltigungen und Verbrechen - aber das sind nur kurze Schläge, die einem Staatenverbund nichts anhaben können. Ich rede von Krieg, weil wir nicht mehr wissen, was Krieg ist. Wir wissen nicht, wie er sich anfühlt, wie das Leiden von Zivilisten und Soldaten ist, wir haben Krieg noch nicht erlebt - zumindest alle Europäer, die in den letzten 50 Jahren geboren wurden und nicht in Kriegsgebiete gegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, das zieht einen enormen Wandel mit sich - wir sind uns eines wirklichen Leides nicht mehr bewusst. Wir können nicht verstehen, was der Bürgerkrieg in Afrika anrichtet, wir können nicht verstehen, wie Armut und Hunger für uns wären.&lt;br /&gt;
Wir sind Europäer, reich genug, um im Internet zu surfen, mit der nötigen Infrastruktur, um Anschluss an das Internet zu haben - Internet ist ein Luxus, der für uns zur Alltäglichkeit geworden ist. Internet ist ein Zeichen für Wohlstand.&lt;br /&gt;
Ich kritisiere in dem Artikel den Maßstab, den ein Europäer hat, sein großartiges Selbstmitleid über das, was ihm zu schaffen macht - wenn er doch wüsste, wie nichtig seine Sorgen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist beinahe nicht in der Lage, Mitleid mit den Menschen in Afrika zu haben, den er hat nicht die geringste Ahnung, wie es diesen Menschen geht. Alles, was der Durchschnittseuropäer mit Afrika zu tun hat, sind Zeitungsartikel &quot;Oh, wie tragisch&quot;, sagt der Europäer. Und das wars auch schon. Das ist alles, was seine Solidarität anderen Menschen gegenüber zu bieten hat. &quot;Oh, wie tragisch&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier ist der Kontext zur Egomanie zu setzen: Die Gesellschaft, die Lebensumstände und die Einstellung, die unseren Blick nach außen vernebelt, die Realität verzerrt und uns im Luxus baden lässt. Wir alle genießen den Luxus, und das ist ja auch ethisch verantwortbar, aber trotz unserem großartigen Leben verspüren wir keinen Drang, zu helfen. Den &quot;Anderen&quot; auf die Beine zu helfen.&lt;br /&gt;
Den Anderen etwas von unserem Dachbodengerümpel zu schenken, den Anderen die Zeit und den Wille schenken, sich für sie zu engangieren. Wie winzig ist der Einsatz, auf eine Demonstration zu gehen, wie klein der Zeitrahmen, in der man eine Mail oder einen Brief an die Regierung schreibt, wie nichtig ein paar Euro an eine Hilfsorganisation, im vergleich zum kontinentalen Hunger und dem Elend in Afrika?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dadurch nicht am Boden schlafen oder all unserGeld herschenken, wir brauchen keine politische Aktivisten werden, um unseren fairen Beitrag zu leisten - wir brauchen nur ein Gewissen, das uns daran erinnert, dass etwas getan werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bring it to mind.&lt;br /&gt;
.tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-03T17:52:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#3137260">
    <title>Guter Punkt!</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#3137260</link>
    <description>Jau, da sprichst du was wichtiges an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, zum Einen finde ich Spenden nicht schlecht oder unnütz. Organisationen wie die UNESCO sind dafür da, in jenen Ländern zu helfen, und wie du richtig sagtest, ist für sie denke ich, der effizienteste Weg die Hilfe zur Selbsthilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Organisationen werden zwar politisch &quot;gesponsert&quot;, aber eben leider mit viel zu wenig Geld. Um einen ganzen Kontinent zur Selbsthilfe zu verhelfen, ist weit mehr erforderlich, als das, was bis jetzt getan wird und wurde. Für mich ist es problematisch, einfach tatenlos zuzusehen, wie solche Organisationen ihr bestes versuchen und trotzdem nur kleine Fortschritte machen. Für mich liegt die größte Hoffnung in der Polotik - ein Land kann wesentlich mehr bewegen als nur ein NGO... aber es wird nur etwas bewegen, wenn ein gesamtes Volk dahintersteht und darauf pocht. Das, was dafür nötig ist, ist Engagement und Unnachgiebigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-03T17:35:17Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3137225">
    <title>Verstehen &amp; Danke</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3137225</link>
    <description>Hm. Ich merke es selbst auch, die Texte sind in der Schwebe, was ihr Verständlichkeit anbelangt.&lt;br /&gt;
Ich denke aber, die, die bereits darüber nachgedacht haben, werden sich bestätigt fühlen, und die, die nichts damit zu tun haben, müssen es ja nicht unbedingt verstehen - sie werden zum Nachdenken gebracht.&lt;br /&gt;
Und ich finde deine Kritik berechtigt, immer gut, was kritisches zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für den Link!&lt;br /&gt;
-Tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-03T17:24:05Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3134873">
    <title>tut mir leid wegen dem 2. komment, aber interessant wäre auch die definition der...</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3134873</link>
    <description>tut mir leid wegen dem 2. komment, aber interessant wäre auch die definition der intelligenz, die du vertrittst , weil diese keineswegs wissenschaftlich eindeutig und ohne alternativlösungen gegeben ist.</description>
    <dc:creator>Zeitgeist (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Zeitgeist (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-03T01:15:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3134858">
    <title>Weitergabe von Intelligenz</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2911284/#3134858</link>
    <description>Die Weitergabe von Erfahrungswerten ist keineswegs nur bei Menschen vorhanden, so weit ich weis. Wölfe bringen ihren Jungen auch das Jagen bei. Ebenso ist bei Tieren eine soziale und gesellschaftliche Intelligenz vorhanden. Siehe das Rudelverhalten und Alphamännchen/-weibchen mit eindeutigen Autoritätsmerkmalen gegenüber der Herde/Rudel, womit eine gesellschaftliche Struktur bewiesen wäre.</description>
    <dc:creator>Zeitgeist (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Zeitgeist (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-03T01:05:23Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#3124794">
    <title>Ich habe jetzt einmal zuende gelesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Spenden sind sinnlos....</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#3124794</link>
    <description>Ich habe jetzt einmal zuende gelesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Spenden sind sinnlos. Sie machen das Loch nur kleiner und stopfen es nicht. Wenn, dann sollte man selbst da hinfahren und mit seinen eigenen Händen etwas schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Es ist sogar NOTWENDIG, dass wir unsere ueberschuessige Nahrung wegwerfen. Wenn wir sie in die dritte Welt schaffen wuerden wuerde folgendes passieren:&lt;br /&gt;
-die Menschen haben etwas zu essen -&gt; gut&lt;br /&gt;
-aber es reicht nicht fuer alle - &gt; Neid entsteht in der Bevölkerung -&gt; Streit -&gt; schlecht&lt;br /&gt;
-der nahrungsmittelpreis in diesen Ländern sinkt, durch das höhere Angebot - &gt; gut&lt;br /&gt;
-durch die niedrigeren Preise verdient aber das lokale Gewerbe noch weniger -&gt; schlecht&lt;br /&gt;
- die Folgen sind schlimmere Bedingungen, als zuvor-&gt; noch schlechter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreh und wende es, wie du willst. Man kann allein nur wenig dagegen tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vorschlag ist immernoch, diesen Menschen kein Geld sondern KnowHow zu &quot;spenden&quot;. Indem man ihnen zeigt, wie sie selbst Feldfruechte anbauen oder selbst Trinkwasser gewinnen koennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab da mal so ein Sprichwort, dessen genauen Wortlaut ich nicht aber es sollte ungefähr so sein:&lt;br /&gt;
&quot;Wer einen Fisch schenkt, gibt für einen Tag zu essen, Wer das Fischen lehrt, gibt ein Leben lang zu essen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne. Frohe Kommentieren :)</description>
    <dc:creator>Nochmal Labello (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Nochmal Labello (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-01T00:34:13Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#3124781">
    <title>Keine Lust mehr... zu lesen</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2905369/#3124781</link>
    <description>Ich hatte schon nach den ersten Zeilen keine Lust mehr deinen Text zu lesen, weil er in keiner Weise mit deinem titel oder auch sicher deiner Absicht uebereinstimmte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was hat ein Krieg mit unserem Egoismus zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Was das Internet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirfst hier gleich mehrere Sachen in einen Topf, kochst, und schreibst auf die Speisekarte Egoismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich sprichst du von:&lt;br /&gt;
Einer Konsumgesellschaft, verschiedenen Lebensanspruechen usw...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finde ich nicht korrekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal ein Aspekt, der nicht zu uebersehen sein sollte:&lt;br /&gt;
Fändest du es angemessener, wenn wir unsere eigenen Beduerfniss zurueckschrauben wuerden, nur weil uns bewusst ist, dass es Menschen woanders auf der Welt viel schlechter geht? Das hat doch nichts mit egoismus zu tun. Eher etwas mit Masslosigkeit, oder uebertriebenem Konsum. Die Menschen in Afrika haben nichts davon, wenn wir auch hungern oder auf dem nackten Boden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egoismus? Kommunismus? sozialismus? Zusammenhang!?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay. Du hast Recht, wenn du sagst, dass Kommunismus zur Zurueckstellung der eigenen Beduerfnisse fuehrt und das Individuum in den Hintergrund rueckt und zweitrangig wird, aber die Beduerfnisse sind trotzdem noch vorhanden. Wenn wir das ein wenig weiterspinnen, wird es so enden, wie der Kommunismus immer geendet ist: im Fiasko. Es gibt immer einen, der mehr als alle anderen will. Wann sind wir denn einmal zufrieden, mit dem, was wir haben? zwar koennen wir diese Wuensche eine Zeit lang zurueckstellen, doch nie beseitigen. Was zur Folge hat, dass der beruehmte Tropfen, der das Fass zum Ueberlaufen bringt, wieder alles den Bach runter gehen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem ist am kapitalismus selbst nichts schlechtes. Okay. Am idealen und kompletten Kapitalismus schon(die liberalen gruessen), aber es ist nicht von der hand zu weisen, dass es einfach ein sehr natuerliches und vernuenftiges Konzept ist - SOLANGE MAN ES NICHT UEBERTREIBT...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay... Jetzt ist mir das gleiche, wie dir passiert. Ich bin vom Thema abgekommen. Sorry dafuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende noche in Beispiel fuer wirklichen Egoismus in unserer Gesellschaft:*nachdenk*&lt;br /&gt;
Mir fälllt jetzt peinlicherweise nichts gutes ein, aber vielleicht ein etwas schwammiges Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es darum geht einmal den Dachboden auszumisten und alte Dinge, die nicht mehr gebraucht werden wegzuschmeissen. Keiner von uns wuerde sich einen Abbrechen das Zeug, was fuer uns Plunder ist zum Beispiel an ein Waisenhaus, oder etwas in der Art zu verschenken. Trotzdem schemissen wir es entweder weg, oder noch schlimmer, wir verkaufen es auf dem Flohmarkt fuer uns voellig unbedeutende Preise, nur, dass es fuer uns wenigstens noch einen letzten kleinen sinn hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem: Mann kann es auch uebertreiben mit dem fuer einen bessere Welt kämpfen und schreiben. Denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfahc gegen unsere Natur viel an Andere zu denken. Daran wird keiner etwas ändern können. Auch du nicht. Trotzdem finde ich es klasse, dass du es zumindest in Frage stellst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es ist wie mit der Aufklärung: Man konnte sie so sehr propagieren, wie man wollte - wer sie nicht auch auslebte, wusste nicht von was er sprach.</description>
    <dc:creator>Labello (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Labello (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-01T00:24:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3124754">
    <title>Zufälle gibts</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/2915100/#3124754</link>
    <description>Hoi! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schicke Seite, auch wenn ich einige deiner Texte ein bisschen ZU Wanna-Be finde. Nicht, weil die Gedanken, die dahinter stecken strange sind, sondern sie einfach zu offensichtlich sind. Ich selbst kenne das Problem, bei solchen Seiten(ich hatte auch mal so eine): &lt;br /&gt;
Alle, die vorher nicht wussten, was gut und böse ist, werden es nacher auch nicht wissen. Sie werden es einfach nicht verstehen oder sich davon persoenlich angegriffen fuehlen. Also auf der einen Seite erzählst du den einen nichts neues und die anderen werden es nie verstehen. Aber jetzt zu dem, was ich dir eigentlich mitteilen wollte. Gestern las ich erst in einem Forum einen Artikel von einem ähnlich Intellektuellen, wie dir, einen Text ueber das selbe Thema. Ich will dir den Link nicht vorenthalten, weil er noch einige wissenschaftliche Erklärungen bereit hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://home.arcor.de/silizium-2/tritonchvu/simulation.htm&quot;&gt;http://home.arcor.de/silizium-2/tritonchvu/simulation.htm&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Labello (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Labello (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-31T23:55:25Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/3067284/">
    <title>Ein Experiment</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/3067284/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;151&quot; alt=&quot;alltag&quot; width=&quot;430&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/mindblow/images/alltag.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwa eineinhalb Jahre her, als ich mit einem Freund redete und draufkam, dass ich eigentlich ein höchst langweiliger Mensch war. Ich hatte meinen relativ fixen Tagesablauf, guckte täglich die Simpsons, machte meine Hausaufgaben, spielte am Computer und war den ganzen Tag lang zuhause. Ein klein bisschen auch der langweilige Aussenseiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, dieses Chatgespräch gab mir zu denken, und ich steigerte mich immer mehr in die Idee hinein, dieses unreife, ungemein langweilige Kellerkind in mir abzuschütteln.&lt;br /&gt;
Jetzt, 1,5 Jahre später, ist das Kellerkind längst vorbei. Existiert nicht mehr. Vergangeheit, und wird nie wieder sein.&lt;br /&gt;
Verglichen mit damals bin ich um einiges glücklicher, verrückter, chaotischer, planloser, flexibler und freier. Kurzum: Eine echte Evolution meiner selbst, die schon viel früher hätte sein sollen. Wenn mich damals jemand beschreiben hätte müssen, hätte er wohl &quot;zurückgezogen&quot; gesagt. Heute wohl eher &quot;abgedreht&quot; - wie man das nun auslegen will, positiv oder negativ, ist mir egal - hauptsache, ich bin nicht irgendein Durchschnitt, nicht &quot;normal&quot;, nicht gutbürgerlich, spießig, langweilig. Nun, all das steht nun im Zusammenhang mit meinem Experiment:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich einen Dokumentarfilm über die Welternährung und Nahrungssituation gesehen hatte, der appelierte, sich mehr mit der Welt auseinander zu setzen, wurde ich mir bewusst, wie wenig ich eigentlich tat. Der Film war der Grundstein für diesen Blog, und nachdem ich einen der Fakten im Film behördlich erfragt hatte, baute ich mein Vorhaben aus; jeden Tag eine Verrücktheit zu unternehmen, etwas abnormes, etwas nicht-alltägliches - etwas, um dem Alltag zu entkommen.&lt;br /&gt;
Dummerweise kam meinem Feldexperiment nach zwei Wochen eine Krankheit in die Quere, die mich ans Bett fesselte und zu träge machte, um die Tage weiterzutreiben, irgendwann einmal werde ich wieder anfangen. Insgesamt kamen 15 Tage zusammen, und diese kamen mir vor wie mehr als ein Monat. Ich schlussfolgere daraus, dass un-alltägliches jeden Tag einzigartig werden lässt und somit die unterschiedlichen Erinnerungen die gefühlte Zeit verlängern. &lt;br /&gt;
How to: 2 Wochen ohne Alltag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 1:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Eine Mail an das Finanzministerium verfassen und fragen, wie die Mankos der Lebensmittelpolitik entstehen. Eine Antwort bekommen und süffisant lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 2:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Den ganzen Tag im Bademantel herumlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 3:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Mit dem Fahrrad in die Stadt fahren, zur Hauptverkehrszeit. Macht riesigen Spaß, auf einer dreispurigen Straße dahinzugondeln.&lt;br /&gt;
-2 Mal in das englische Kino gehen.&lt;br /&gt;
- Einen Mc Donald&apos;s Spendensticker im Schritt tragen &amp; gespendet haben.&lt;br /&gt;
-Das Fahrrad, mit dem man gekommen war, auf einer riesigen Einkaufsstraße abgestellt haben und es stehlen lassen. Mit der U-Bahn nach Hause fahren.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 4:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Einen absolut langweiligen Tag haben.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 5:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -In den eigenen Garten pinkeln.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 6:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -In einen Meditationskurs gehen, den man auf einem Plakat an der Straße gesehen hat. Merken, dass Meditation eigentlich cool ist, aber konsequent praktiziert werden muss. Bin zu unkonsequent.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 7:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Leute auf einer hochfrequentierten Einkaufsstraße fotografieren&lt;br /&gt;
-Einen WWF-Vertrag abschließen und für einen sibirischen tiger Pate werden. Die Mitgliedschaft 5 Minuten später aus Altersgründen wieder aberkannt bekommen.&lt;br /&gt;
-Die Uni besuchen und im größten Hörsaal eine Prüfung stören. Verduften.&lt;br /&gt;
-Fotoshooting mit einem Freund und einem Bettler machen und ihm dafür was ins Becherchen werfen.&lt;br /&gt;
-Ein Einrad kaufen!&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 8:&lt;/b&gt; &lt;/i&gt;-Eine Fotomesse besuchen und einen bösen Plan für den nächsten Tag fassen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 9:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; - Den bösen Plan umsetzen und ein Plugin erfinden, das es nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 10:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Zu einer Vorlesung an die Uni gehen und begeistert vom Studentenleben sein. Dafür langweilige Schulstunden entfallen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 11:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Eine Palmers-Säule mit nackten Damen an die Schule bringen, vom Direktor ertappt und verboten werden und die Säule schließlich über einen Misteimer stülpen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 12:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Eine 20 Jahre alte Studententasche von Papa erben und als neue Schultasche verwenden. Die Mitschüler begeistern.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 13:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Das gekaufte Einrad in die Schule mitnehmen und in der Freistunde am Sportplatz damit herumfahren.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 14:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Mit einem Einteiligen Overall und großer Kamera den Tag der offenen Tür der eigenen Schule besuchen. Fotos knipsen und den Direktor angrinsen, der nichts gegen das hässliche Outfit unternehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tag 15:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; -Auf die Idee kommen, dass es Sprungstiefel tatsächlich gibt und für 221&#8364; auf ebay ein Paar ersteigern.&lt;br /&gt;
-Die höchste Website der Welt besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich hat das Experiment eine klare Aussage: Je abwechslungsreicher das Leben, desto länger ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bring it to mind.&lt;br /&gt;
.tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mindblow.twoday.net/topics/Zwei+Wochen+ohne+Alltag&quot;&gt;Zwei Wochen ohne Alltag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-14T19:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/3017218/#3067418">
    <title>Sinn des Lebens und die Bibel mit ihren Schwachstellen</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/3017218/#3067418</link>
    <description>Klar, man kann die Bibel (wie jeden anderen längeren Text) verdrehen.&lt;br /&gt;
Denke man an Exodus, nachdem die Juden das goldene Kalb angebetet hatten - was tat Moses? er trommelte die Strenggläubigen Levitren zusammen und befahl ihnen, ihre Brüder, Freunde und Verwandten zu töten. Laut Altem Testament starben an diesem Tag um die 3000 Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, diese Stelle ist wohl eine Ausnahme (ich finde sie wirklich haarsträubend), aber trotzdem kann man sie und ähnliche dazu benutzen, Menschen ihres Glaubens Willen aufzuhetzen und ein Gemetzel anzurichten - so kann ich es mir zumindest vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt Spezies Mensch: Es könnte so etwas wie die Fäöhigkeit, zu lesen sein. Die Fähiogkeit zu schreiben, Sprache zu erlernen, zu malen, zu dichten, zu komponieren. Vielleicht gibt es sie, diese Fähigkeit, zu glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinn des Lebens... nun, ich habe meine ganz mh, eigene Stellung dazu - &lt;br /&gt;
Ich  denke, der Sinn des Lebens beweist uns, dass unsere erkenntnistheoretischen Auslegungen zumindest in diesem Fall nicht greifen: Der Sinn des Lebens ist nicht erkennbar oder begreifbar, er ist nichts bestimmtes oder festlegbares, und vor allem kann man nie von sich behaupten, ihn gefunden zu haben.&lt;br /&gt;
Man kann lediglich behaupten, nach ihm gesucht, geforscht zu haben, versucht zu haben, ihn zu verstehen, sich auf einen Weg begeben zu haben. Wenn man sich selbst erkennt, das eigene Tun durchschaut hat und gemerkt hat, dass man das ganze Leben über auf der Suche nach dem Sinn des Lebens war - dann hat man ihn wahrlich gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-14T21:00:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/3017218/#3021401">
    <title>Es war nicht meine Absicht, deine Skepsis auf pubertäre Vorgänge zurückzuführen,...</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/3017218/#3021401</link>
    <description>Es war nicht meine Absicht, deine Skepsis auf pubertäre Vorgänge zurückzuführen, tut mir leid, wenn das so durchkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdreh du mir mal bitte die Bibel so, dass Terror rauskommt, das wichtigste von allem kann man in zwei Gesetze zusammenfassen, die alles umschließen:&lt;br /&gt;
Der Glaube an Gott als einzigen Gott und die Nächstenliebe.&lt;br /&gt;
&quot;Liebet eure Feinde, segnet die euch fluchen&quot; - hat jetzt eher nichts mit Terror oder Vergeltung zu tun, würd ich sagen...&lt;br /&gt;
Natürlich, du kannst alles so verdrehen und verzerren dass es irgendwie zu deiner Einstellung passt.&lt;br /&gt;
Was die Kirche früher alles mit der Bibel verstanden hat, ist gegen die Bibel, wiegesagt, alles Mantel von Vortäuschung, rechtfertige mir mal Kreuzzüge, Inquisitation und Hexenverbrennungen  mithilfe der Bibel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religion als Rettungsanker:&lt;br /&gt;
Fall 1 und es ist wirklich nur Einbildung, wenigstens hilft es dir dann&lt;br /&gt;
Fall 2 es ist KEINE Einbildung und es gibt wirklich einen Gott usw, dann wärs optimal sozusagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings - was ist den deiner Meinung nach der Sinn des Lebens, deines Daseins, der Menscheit etc?&lt;br /&gt;
(wir schweifen ab in die Philosophie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich gehören wir alle dem Spezies Mensch an, doch gibt es auch da teilweise große Unterschiede in den verschiedenen Regionen der Erde, dh es müsste wirklich ein Merkmal sein, was ausnahmslos ALLE Rassen überall zu allen Zeiten hatten. Das find ich nun wieder ein bisschen seltsam aber ok, kann ja sein ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exorzismus heißt einfach Geister austreiben, dh du findest es in soweit bedenklich, da du nicht an die Existenz von Geistern glaubst (als rational denkender Mensch, versteht sich) oder seh ich das falsch? Du denkst wohl, dass die katholische Kirche oder allgemein die Kirche an &quot;Geister&quot; glaubt, bzw an ihre Existenz, ist aus dem Mittelalter? Ist ja prinzipiell ein normaler Gedankenschluss, nur das Problem daran ist, dass es ja auch z.B. in der Bibel steht, dass es Geister und Dämonen gibt (im Gegensatz dazu steht nichts in der Bibel vom Zölibat, von der Marienverehrung oder von Homosexuellenhochzeiten (&lt;== das wird außerdem überhaupt nicht gutgeheißen!) oder dass nur bestimmte Leute ( = Exorzisten) Geister austreiben können!) . Du musst nur aufpassen, was du bzw. die Kirche unter Geister versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können das ja im Skype gerne noch weiter ausbreiten, du musst nur mal da sein, wenn ich da bin :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Long, joerka</description>
    <dc:creator>joerka (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 joerka (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-04T13:37:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/3017218/#3019236">
    <title>Im ersten Absatz muss ich dir widersprechen; gerade dadurch, dass die These besagt,...</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/3017218/#3019236</link>
    <description>Im ersten Absatz muss ich dir widersprechen; gerade dadurch, dass die These besagt, Religion wäre Folge einer menschlichen Eigenschaft, resultiert daraus, dass alle Individuen davon betroffen sein müssen (sie alle gehören der Spezies Mensch an, und die These postuliert gerade dass sie dadurch den Zugang zur Religiösität haben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wg. Kreuzzügen &amp; anderen Greueln der mittelalterlichen Kirche: Sicherlich, das ist so, aber dasselbe Glaubensgerüst, wie es heute ist, steht dahinter. Die Kirche ist lediglich ein paar Konzilien und Dogmas weiter, aber im Grundaufbau immer noch dieselbe - lediglich die umgebende Kultur hat sich geändert, so sind Hexenverbrennungen heutzutage z.B. undenkbar, Exorzismus gibt es aber immer noch (und das ist wirklich bedenklich ...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzgl. Terrorismus: Richtig, die Religion wird nur als heuchlerischer Vorwand benutzt, der Koran sieht nichts dergleichen vor, kann aber so gedeutet werden (und ich wette, man kann die Bibel so ähnlich verdrehen). Problematisch ist, dass das Thema Terrorismus nur mehr im Kontext Religion und Rasse steht, es ist von dort nicht mehr wegzubekommen und die Seiten werden sich weiter voneinander fortbewegen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Religion den Sinn des Lebens finden zu können - ja, ganz meine Meinung, die Religion ist ein Rettungsanker, und eben wenn einem das ganze Leben sinnlos erscheint, kann er möglicherweise in Gott den Sinn seines Lebens entdecken.&lt;br /&gt;
Das ist eines der Grundprinzipien jeder Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mir nicht sicher, ob meine Skepsis (die weit in alle Gebiete des Lebens reicht, muss ich sagen) wirklich auf jugendlich-pubertäre Vorgänge zurückzuführen ist. Naja, ich lasse mich überraschen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-tobias</description>
    <dc:creator>Gentle</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Gentle</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-03T23:11:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mindblow.twoday.net/stories/3017218/#3018165">
    <title>Wenn man das ganze mal rein mathematisch sieht, wieviele Leute früher und heute überall...</title>
    <link>http://mindblow.twoday.net/stories/3017218/#3018165</link>
    <description>Wenn man das ganze mal rein mathematisch sieht, wieviele Leute früher und heute überall auf der Welt daran glauben, erscheint es ziemlich unglaubwürdig bzw. chancentechnisch äußerst unwahrscheinlich , dass das alles nur eine Erfindung oder ein Trieb des Menschen ist.&lt;br /&gt;
Auch die Entstehung der Erde durch Zufall ist durch die Wissenschaft ja berechnet, und dermaßen unvorstellbar klein, dass man es im Prinzip gleich 0 setzen kann.&lt;br /&gt;
Aber gehn wir mal weg von Mathematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche damals hat ohne Zweifel VIELE Fehler gemacht, Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Ablass, Inquisitation und Zwansmissionionierung in Amerika, trotzdem hat das keinerlei Zusammenhang mit dem heutigen Katholizismus, einfach weil das damals nicht zu ihrer Religion gepasst hat, was sie taten, und ihre Machtgier  unter einem Mantel von Religion zur Täuschung verbargen.&lt;br /&gt;
Leider wird auch heute noch viel unter Religion verstanden, was nicht dazugehört. Allein die ganzen Terrorakte enstehen leider nur durch Menschen, die entweder ihre wahren Prinzipien hinter Religion verstecken oder durch Menschen, die zu engstirnig sind, zu erkennen, dass das, was sie tun, nicht ihrer Religion entspricht. Bzw. es mag auch irgendwelche abstrusen Religionen geben, wo es tatsächlich der Religion entspricht, die lasse ich jetzt mal außen vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dass man in einem bestimmten Alter, meistens als Jugendlicher, beginnt, alles zu hinterfragen, ist, glaub ich normal. Besonders Religion allgemein ist ein von außen auf den ersten Blick betrachtet ziemlich wackeliges Gebilde, man kann nichts beweisen, nichts sehen etc. Doch deswegen heißt ja die Religion glauben an etwas und nicht wissen. Besonders im Bezug auf das Christentum finde ich einige Sachen der verschiedenen Richtungen (Katholizismus und Evangelismus) konkret HEUTE ziemlich merkwürdig, z.B. Heiligen/Maria-Verehrung, Homosexuellentrauungen, teilweise den Papst usw.&lt;br /&gt;
Nichts destotrotz glaube ich, dass da noch mehr dahintersteckt, dass es einen Gott gibt, und zwar Jesus Christus, nicht einen Buddha oder sonstwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kommt man an dem Punkt, wo man sich fragt &quot;wieso lebe ich? was hat mein Leben für einen Sinn?&quot;  usw. &lt;br /&gt;
Evtl. findet man dann eine Antwort in Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider weiß ich auch nicht, was ich sonst hierzusagen kann, diese Frage bzw ziemlich ähnliche Fragen (Gibt es einen Gott? Wieso lässt er dann das und das zu? ... ) sind vermutlich die meistgestellten Fragen der Menschheit, die wohl keine BEWEISBAREN  Antworten bekommen wird.&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr einfach zu sagen &quot;Ist mir alles egal, ich hab keine Lust/Zeit etc. mich mit dem zu beschäftigen&quot; oder einfach alles grundsätzlich abzulehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem hoffe ich, dass du (und alle anderen) irgendwann wissen werden / glauben, zuwas man lebt und wer einen geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so long, joerka</description>
    <dc:creator>joerka (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 joerka (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-03T18:44:28Z</dc:date>
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